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AI Systems Architecture: Was zwischen Demo und Produktion passieren muss

Ein AI-Feature als Demo zum Laufen zu bringen ist nicht schwer. Ob es auch in Produktion funktioniert, entscheidet nicht der Prompt allein, sondern seine Einbettung ins System. Wer definiert den Vertrag zwischen Modell und Anwendung? Wer merkt, wenn die Qualität einbricht? Und welche Architekturentscheidungen machen den Unterschied zwischen Demo und Produktion?

In diesem Workshop betrachten wir AI-Features auf drei Ebenen: als Feature, als Teil eines Systems und als Architekturthema. Wir zeigen, wie diese Ebenen zusammenwirken und worauf es ankommt, damit aus einer Demo ein tragfähiger Baustein in Produktion wird:

1. Contract-first Design - Die Schnittstelle zwischen Feature und System. Am Anfang steht der Vertrag, nicht der Prompt: Welche Daten muss das Modell strukturiert liefern, damit der Rest der Anwendung damit arbeiten kann?

2. Prompt Engineering & Evaluation - Die Qualitätssicherung des Features. Wer ohne Evals baut, testet am Nutzer. Wir zeigen, wie Evaluations als Quality Gate in die Pipeline integriert werden.

3. Control - Die Absicherung im System. Tool-Security, Policy-Gates, Human-in-the-Loop und Approval-Mechanismen. Wer darf was auslösen, und wer muss freigeben?

4. Observability & Betrieb - Die Architekturperspektive. Nichtdeterministische Systeme brauchen Transparenz. Latenz, Kosten, Token-Verbrauch und Qualität sichtbar machen.

Date
2026-10-12 - 2026-10-16 (TBA)
Time
TBA
Conference / Event
Software Architecture Summit Oktober 2026
Venue
Maritim Pro Arte, Berlin