Gernot Starke

Dr. Gernot Starke beteiligt sich als innoQ Fellow an der strategischen Weiterentwicklung der Beratungs- und Umsetzungsprodukte der innoQ. Er unterstützt Kunden als Ansprechpartner für Software-Architektur im Allgemeinen und Dokumentation im Besonderen.

Tel.: (+49) 2173 3366 0
E-Mail: gernot.starke@innoq.com


Dr. Gernot Starke hat Informatik an der RWTH Aachen studiert und 1989 als Diplom-Informatiker abgeschlossen. Er hat für einige Software- und IT-Beratungsfirmen gearbeitet, an der J. Kepler Universität Linz seine Dissertation über Software-Engineering erstellt und mehrere Bücher zum Thema Software-Architektur, Patterns und Entwicklungsprozesse geschrieben.

1996 war er Mitgründer und technischer Direktor des ersten deutschen „Object Reality Center“, einer Kooperation von Sun Microsystems und der Schumann AG. Dort durfte er das erste offizielle Java-Projekt von Sun in Deutschland leiten und mitentwickeln (es ging übrigens um Risikomanagement für Investmentbanken)

Gernot Starke ist Mitgründer und Maintainer/Committer von arc42, dem freien Portal für Softwarearchitektur, -dokumentation und -entwurf.

Als Mitgründer und aktives Mitglied des International Software Architecture Qualification Board iSAQBarbeitet er dort zurzeit in den Arbeitsgruppen „Advanced Level“ sowie “Foundation Level”.

Seit 2011 begleitet Gernot Starke die innoQ als Fellow.

Er lebt mit seiner Traumfrau „Cheffe Uli“ und seinen zwei wunderbaren Kindern in Köln. Die drei holen ihn manchmal aus den Niederungen der IT in die reale Welt zurück. Er mag Yoga und Mountainbiken, (Saxophon-)Jazz und klassische Violin- und Kammermusik. Ab-und-zu geht er als Geocacher auf Schatzsuche.

Bücher

Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden.
Carl-Hanser Verlag, 6. Auflage 2014.
Das Buch bietet auf 400 Seiten einen aktuellen Überblick über die wesentlichen Aspekte von Software Architekturen. Enthält direkt umsetzbare Tipps für praktizierende Architekten.
Ideal geeignet zur Vorbeireitung auf die iSAQB-Zertifizierung

Knigge für Software-Architekten (gemeinsam mit Peter Hruschka,
Software und Support Verlag, 2012.
Dieses Buch zeigt Ihnen unterhaltsame und praxisgerechte Wege zu besseren Softwarearchitekturen, wirkungsvoll, zeitlos und technologieneutral!

Sie finden 30 typische Verhaltensmuster von Softwarearchitekten, gute und schlechte. Durch Erfolgsmuster lernen Sie, bessere Systeme zu konstruieren. Aus Anti-Patterns können Sie Hilfe gegen schlechte Architektur-Manieren ableiten.

Patterns-kompakt. (gemeinsam mit Karl Eilebrecht)
Spektrum Akademischer Verlag, 4. Auflage 2013.
Das Buch fasst die wichtigsten Entwurfsmuster zusammen, die Sie für Softwareentwicklung benötigen. Softwareentwickler und -architekten finden darin effektiv anwendbare Lösungen für tägliche Entwurfsprobleme. Das Buch gliedert Patterns anhand einiger typischer Aspekte von Software-Entwurf:

  • Basismuster für mehr Flexibilität und Wartbarkeit,
  • Kommunikation und Verteilung
  • Integration
  • Persistenz


Software-Architektur kompakt.
(gemeinsam mit Peter Hruschka)
Spektrum Akademischer Verlag, 2. Auflage 2011.

Das Buch enthält erprobte Muster und Vorlagen zur Erstellung praxistauglicher IT-Architekturen. Das Buch liefert allen relevanten Projektbeteiligten maßgeschneiderte Antworten zu Entwurfsentscheidungen, Systemstruktur und Implementierung. Der Ansatz von Software-Architektur kompakt hilft Ihnen, das Berufsbild und die Verantwortung von Software-Architekten besser zu verstehen und in Ihren Projekten zu etablieren. Sie finden auch passende Antworten auf verbreitete Einwände wie zu viel Aufwand, keine Zeit oder zu teuer.

Die ausführliche Anleitung zu arc42.

Agility kompakt. (gemeinsam mit Chris Rupp und Peter Hruschka).
Spektrum Akademischer Verlag, 2. Auflage 2010.

Agility kompakt zeigt eine alternative Sicht auf die Schwerpunkte in der Software- und Systementwicklung. Agilität richtet die Wertvorstellungen stärker auf die Zusammenarbeit von Menschen, auf mehr direkte Kommunikation, Ergebnisorientierung und rasches Feedback. Prozesse und Werkzeuge dürfen nicht fehlen, rücken aber in den Hintergrund. Das Buch regt Sie an, aus dem Alltag der Software-Entwicklung aufzusehen und Ihre eigenen Praktiken im Licht agiler Grundsätze zu überprüfen.

SOA Expertenwissen. (herausgegeben mit Stefan Tilkov).
dpunkt Verlag, 2008.

Serviceorientierte Architektur (SOA) kombiniert Ansätze aus Geschäftsprozessmanagement, Enterprise Application Integration, dem World Wide Web und der komponentenorientierten Softwareentwicklung zu einem umfassenden Architekturkonzept.

SOA beeinflusst Geschäftsmodelle, Organisation und Informationstechnik. In diesem Buch zeigen renommierte Experten praxisnah alle wichtigen Facetten von SOA auf und erläutern dabei positive wie auch kontroverse Aspekte.

Manager und IT-Architekten finden fundierte Entscheidungsgrundlagen aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Themenspektrum reicht von SOA-Grundlagen über Business-Aspekte, Prozess- und Methodenansätze, IT-Architektur und Governance bis zum Betrieb von SOA-Infrastrukturen.

Vorträge

  • Darf ich Ihnen VENOM vorstellen – ein eCommerce-System für ziemlich komplizierte Produkte (Komplettausstattung von Supermärkten, Gartenplanung, Regal- und Möbelplanung und ähnlich abgefahrene Dinge) – inklusive kompletter Logistik, Lieferung, Verzollung, Aufbau, Abnahme, Inbetriebnahme… nennen wir es “very normal system”. Das System ist historisch/hysterisch gewachsen, wird von einer zerfahrenen, ziemlich desolaten Firma (SAMM Inc.) entwickelt und betrieben und drohte vor einiger Zeit, “den Bach hinunter” zu gehen. SAMM Inc. zog die Reißleine, und beauftragte ein (agiles) Team damit, die Rettung von VENOM (und SAMM) vorzubereiten und durchzuführen – “Succeed or die”, hieß die Devise. Diese (völlig fiktive) Situation ist in Wirklichkeit völlig real: Hören Sie über “rise and fall of the system”, sehen Sie die Auswirkungen desaströser Architekturarbeit und verkorkster Entwicklungs- und Betriebsprozesse.

    Erleben Sie anschließend, wie methodische Verbesserung von Software funktionieren kann, die Rettung von VENOM: Von der systematischen Architekturbewertung über die Entwicklung angemessener Verbesserungsmaßnahmen bis hin zur effektiven Umsetzung zeige ich auf, wie Modernisierung und Evolution sich mit Projektalltag und Feature-Druck vereinbaren lässt.

    Disclaimer: Eventuelle Ähnlichkeiten mit realen Softwaresystemen und Entwicklungsorganisationen wären rein zufällig – obwohl ich diverse der hier geschilderten Situationen selbst erleben durfte oder erleiden musste.

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  • Bis an den Abgrund - und zurück!

    Java Usergroup Hamburg November 2017 28. November 2017

    Aufstieg, Krise und Rettung einer (gar nicht so) hypothetischen Software

    Unser “ganz normales System” (VENOM, "very normal system“) unterstützt eCommerce-Prozesse für ziemlich komplizierte Produkte (Komplettausstattung von Kaufhäusern und Apotheken, Gartenplanung, Regal- und Möbelplanung und ähnliche abgefahrene Dinge) - inklusive kompletter Lieferung, Verzollung, Aufbau, Abnahme, Inbetriebnahme….

    Das System, über viele Jahre eher hysterisch als historisch gewachsen, wird von einer ziemlich desolaten organisierten Firma (SAMM Inc.) entwickelt und betrieben. Es drohte vor einiger Zeit, „den Bach herunter“ zu gehen. SAMM Inc. zog die Reißleine, und beauftragte ein (agiles) Team damit, die Rettung von VENOM (und SAMM) vorzubereiten und durchzuführen - „Succeed or die", hieß die Devise.

    Diese (überaus fiktive) Situation ist in Wirklichkeit völlig real. Lernen Sie „rise and fall of a system“ aus der Nähe kennen, sehen Sie die Auswirkungen desaströser Architekturarbeit sowie verkorkster Entwicklungs- und Betriebsprozesse. Und dann - erfahren Sie von Maßnahmen, die wirklich helfen könnten (oder auch nicht) - und sehen Sie (am realen Beispiel), wie methodische Verbesserung von Software(architektur) funktionieren kann.

    Disclaimer: Ähnlichkeit mit real existierenden Unternehmen ist rein zufällig.

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  • Darf ich Ihnen VENOM vorstellen – ein E-Commerce-System für ziemlich komplizierte Produkte (Komplettausstattung von Supermärkten, Gartenplanung, Regal- und Möbelplanung und ähnliche abgefahrene Dinge) inklusive kompletter Logistik, Lieferung, Verzollung, Aufbau, Abnahme, Inbetriebnahme, nennen wir es „very normal system“.

    Das System ist historisch/hysterisch gewachsen, wird von einer zerfahrenen, ziemlich desolaten Firma (SAMM Inc.) entwickelt und betrieben und drohte vor einiger Zeit, „den Bach herunter“ zu gehen. SAMM Inc. zog die Reißleine und beauftragte ein (agiles) Team damit, die Rettung von VENOM (und SAMM) vorzubereiten und durchzuführen – „Succeed or die“ hieß die Devise.

    Diese (völlig fiktive) Situation ist in Wirklichkeit völlig real: Hören Sie über „rise and fall of the system“, sehen Sie die Auswirkungen desaströser Architekturarbeit und verkorkster Entwicklungs- und Betriebsprozesse.

    Erleben Sie anschließend, wie methodische Verbesserung von Software funktionieren kann, die Rettung von VENOM: Von der systematischen Architekturbewertung über die Entwicklung angemessener Verbesserungsmaßnahmen bis hin zur effektiven Umsetzung zeige ich auf, wie Modernisierung und Evolution sich mit Projektalltag und Featuredruck vereinbaren lassen.

    Disclaimer: Eventuelle Ähnlichkeiten mit realen Softwaresystemen und Entwicklungsorganisationen wären rein zufällig – obwohl ich diverse der hier geschilderten Situationen selbst erleben durfte oder erleiden musste.

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  • Keynote: Verbesserung eines großen IT-Systems – am (guten + schlechten) Beispiel

    Software Architecture Summit Berlin 2017 19. September 2017

    Lernen Sie VENOM kennen, ein großes und über mehrere Jahre lang auch erfolgreiches IT-System. Hören Sie Erfolgsberichte begeisterter Anwender und Trauerreden beteiligter Entwicklerinnen, Horrorgeschichten aus Betrieb und Support. Die Protagonisten dieses Systems sind zufriedene und erschrockene Benutzer, motivierte, engagierte und frustrierte Entwickler, scham- und rücksichtslose, effektive und chaotische Manager, Admins und Betreiber und andere.

    VENOM stößt an vielerlei Grenzen, das Management wechselt häufig die Fahrtrichtung, das Entwicklungsteam alterniert zwischen Stress, Depression und Euphorie.

    Das Management beauftragt „Verbesserung“ – und dann erleben Sie, wie’s gehen kann. Soviel sei verraten: Nicht jeder Ansatz führt zu Erfolg – und manches drohende Desaster kann sich dann doch noch zum Positiven wenden. Außerdem sollen Vollbremsungen bei hoher Geschwindigkeit schon so manches Vehikel vor der Kollision mit der (harten) Wand bewahrt haben.

    Das hier beschriebene VENOM-System (für very normal system) ist einerseits völlig fiktiv, aber andererseits basieren viele der zugrunde liegenden Entscheidungen, Strukturen und Konzepte maßgeblich auf real existierenden Systemen. Die Verbesserungsansätze, die Sie erleben werden, entstammen sämtlich der Realität.

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  • Hitchhikers Guide to Architecture Documentation

    Software Architecture Summit Berlin 2017 18. September 2017

    Anhand eines großen Systems zeigen Ralf und Gernot, wie Sie mit ziemlich wenig Aufwand angemessene und vernünftige Dokumentation für unterschiedliche Stakeholder produzieren – sodass Entwicklungsteams dabei auch noch Spaß haben.

    Das Rezept: AsciiDoc mit arc42 mischen, Automatisierung mit Gradle und Maven hinzufügen und bei Bedarf mit PowerPoint, Grafik- oder Modellierungstools Ihrer Wahl kombinieren – schon bekommen Sie schicke HTML- und PDF-Dokumente generiert, auf Wunsch auch Confluence und docx als Zugabe.

    Wir zeigen, wie Sie Doku genau wie Quellcode verwalten können, stakeholderspezifische Dokumente erzeugen und Diagramme automatisiert integrieren können.

    Zwischendurch bekommen Sie zahlreiche Tipps, wie und wo Sie systematisch den Aufwand für Dokumentation reduzieren können, geschickt Aufgaben im Team verteilen und ganz nebenbei lesbare, verständliche und praxistaugliche Ergebnisse produzieren. Zum Schluss zeigen wir, wie Sie Teile dieser Doku automatisiert testen können.

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Schulungen

Inhalte

  • Wie sieht ein ganz normales System eigentlich aus? Wenn sich technische Schulden immer höher türmen, wie schaffen wir es, nicht von ihnen erschlagen zu werden? Dr. Gernot Starke liefert Antworten im Interview auf der W-JAX 2017.

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  • arc42 - die Siebte

    Blog-Post 25. Januar 2017

    Das bewährte arc42 Template ist gerade in Version 7 erschienen - mit deutlichen Erweiterungen im Ökosystem. Grundsätzlich bleibt arc42 V7 kompatibel mit den Vorgängerversionen, ist insgesamt noch kompakter und pragmatischer geworden.

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  • Software systematisch verbessern

    Artikel 17. Oktober 2016

    Es ist ein bekanntes Phänomen: Obwohl zu Beginn beim Entwickeln des Projekts alles sauber und ordentlich zuging, degeneriert das System mit der Zeit – das Phänomen der „verfaulenden Software“ schlägt zu. Änderungen werden dann immer riskanter, schwieriger und langwieriger. In der Entwicklung und im Betrieb mehren sich die Probleme, die zu beheben immer mehr Zeit in Anspruch nimmt. Gleichzeitig steigen aber auch Änderungs- und Betriebskosten, während die Zufriedenheit von Entwicklern, (fachlichen) Auftraggebern, Testern, Administratoren und anderen Beteiligen ständig abnimmt. Vermutlich kennt jeder Leser diese Situation: Willkommen in der Legacy-Hölle.

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  • What’s in a Name: Architecture

    Blog-Post 23. September 2016

    The term architecture is used with slightly different meanings throughout the IT industry. This post clarifies what (software) architecture is all about - and which misunderstandings might linger on your way to common understanding.

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  • Buchbesprechung: arc42 in Aktion

    Link 12. September 2016

    Auf heise Developer wird das neue Buch „arc42 in Aktion: Praktische Tipps zur Architekturdokumentation“ von Gernot Starke und Peter Hruschka besprochen. In diesem Buch werden zahlreiche konkrete Tipps zur Nutzung dieses Dokumentations-Template geboten.

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