Funkenflug am Girls’ Day

Sitzen Software-Entwicklerinnen alleine in abgedunkelten Räumen und ernähren sich von Pizza? Was tun sie eigentlich den ganzen Tag? Kann Informatik wirklich Spaß machen?

Unter dem Motto “Girls on Fire” stellte sich innoQ diesen und anderen Fragen am Girls’ Day und versuchte den Funken überspringen zu lassen. Die acht Teilnehmerinnen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren sollten die Gelegenheit bekommen in den Berufsalltag einer Entwicklerin zu schnuppern, Neues zu entdecken und vor allem Spaß zu haben. Also entschied sich das innoQ Girls’ Day Team dafür, gemeinsam mit den Girls einen Blick unter die Haube von Webanwendungen wie Twitter, Facebook und Co zu werfen.

Feuer gefangen — die Girls beim Twaddeln
Feuer gefangen — die Girls beim Twaddeln

Die acht Plätze waren sehr schnell ausgebucht. Und so ging es am 27. März 2014 nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde direkt los. In Zweier-Teams bauten die Mädchen erst einmal ihre Rechner zusammen. Vom Kabelsalat und doch eher ungewöhnlich aussehenden Rechnern, den Raspberry Pis (kreditkartengroße Einplantinencomputer), ließ sich niemand abschrecken.

Da man an einem Tag weder Programmieren lernen noch eine ganze Anwendung bauen kann, hatten wir eine kleine Web-Anwendung vorbereitet: Twaddle, ein sehr einfach gehaltener Kurznachrichtendienst. Als erster Schritt wurde die Anwendung gestartet und ausprobiert. Nach dem Zugreifen auf die Server der anderen Teams wurde fleißig getwaddlet. Dabei lenkten alle den Blick auch auf das, was der Browser und die IP-Adresse über einen verraten.

Die acht Teilnehmerinnen bei einer Entwickler-Pause am Rhein
Die acht Teilnehmerinnen bei einer Entwickler-Pause am Rhein

Richtig Feuer fingen die Teilnehmerinnen als es darum ging, auch das Aussehen mit Hilfe von CSS (Stylesheets) zu verändern. Plötzlich war die Tastatur heiß begehrt, es wurden Bilder eingefügt, Elemente verschoben und natürlich alles mit neuen Farben versehen. Nach dem ersten wilden Ausprobieren weckten wir den Ehrgeiz der Mädchen, indem wir verrieten, dass die Anwendungen später alle online sein würden, so dass sie ihre Werke den Eltern und Freunden auf ihren Smartphones zeigen können.

In der Mittagspause informierten einige innoQ Studenten und Auszubildenden über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmerinnen eine Urkunde und einen Schlüsselanhänger, den wir mit unserem 3D-Drucker erstellt hatten. In einem Booklet gab es eine Zusammenfassung des Erlernten und den Hinweis auf weiterführende Links und die Rails Girls-Veranstaltung im Mai in Köln.

Die Teilnehmerinnen und das innoQ Girls’Day Team hatten nicht nur bei Kicker und Tischtennis spielen viel Spaß miteinander. Und vielleicht hat die eine oder andere Feuer gefangen, sodass sie sich um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz in der IT - gerne auch bei innoQ - bewirbt oder ein Studium beginnt.

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