Ergänzendes zur innoQ Deutschland GmbH

Praktische Software-Technik schließt heute das Prinzip der modellgetriebenen, generativen Softwareentwicklung ein. Früher ein Paradigma, welches nur wenige einsetzten, findet es heute Anwendung in einer Vielzahl von Projekten und Entwicklungsvorhaben. Die modellgetriebene generative Softwareentwicklung hat schon längst bewiesen, dass sie praxistauglich – sogar praxisrelevant – ist. Eine Kooperation der innoQ Deutschland GmbH mit dem Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund wird die Ausbildung der kommenden Informatiker-Generation in Bezug auf die Praxistauglichkeit verbessern.

Die innoQ Deutschland GmbH und der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund geben die Zusammenarbeit im Bereich modellgetriebener Software-Entwicklung und Software-Architekturen bekannt. innoQ stellt dem Fachbereich kostenlos unlimitierte Lizenzen für den kommerziellen MDA-Generator iQgen zur Verfügung und wird bei Lehrveranstaltungen mitwirken.

Über die Hintergründe für die Zusammenarbeit sagt Stefan Tilkov, Geschäftsführer der innoQ “Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund ist im akademischen Bereich der geeignete Partner. Sie verfügen über einen hervorragenden Ruf und Know How und sind dabei dennoch praxis-orientiert”. “Die Ausrichtung auf die Praxis ermöglicht bereits heute die Nutzung moderner Erkenntnisse aus der Software-Technik.”, bestätigt Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Prodekan des Fachbereichs Informatik und Vertreter der Lehrgebiete Praktische Informatik und Softwaretechnik.

„Der Fachbereich Informatik der FH Dortmund ist mit seinen 1600 Studierenden der größte nordrhein-westfälische Informatik Fachbereich und fördert in seinen Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medizinische Informatik schon immer die praxisorientierte Ausbildung seiner Studierenden,“ so Zeppenfeld weiter.

Modellgetriebene generative Software-Entwicklung ist ein hochaktuelles Thema, das seit kurzem eine breite Akzeptanz in der Industrie erfährt. Durch Standardisierungsbemühungen der OMG vorangetrieben, gibt es eine ausgezeichnete Interoperabilität zwischen Entwicklungswerkzeugen verschiedenster Hersteller. Unternehmen profitieren von dem breiten Angebot verschiedener Werkzeuge und Ansätze. Die Zahl der Nutzer und Anbieter von Werkzeugen und Ansätzen zur modellgetriebenen generativen Softwareentwicklung wird auch in den kommenden Jahren steigen.

Für viele Unternehmen ist MDA noch Neuland. Mit der Ausbildung der kommenden Generation von Informatikern wird sich das ändern. Sie werden über einen grundlegenden Überblick über Ansätze, deren Anwendbarkeit und Methodik verfügen. Die Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischer Erfahrung werden der Fachbereich Informatik und innoQ gemeinsam vermitteln.

innoQ bietet für die Lehre kostenfrei den MDA-Generator iQgen an. Er kann über die innoQ-Homepage nach Registrierung heruntergeladen und für Evaluationszwecke kostenfrei genutzt werden. Durch langjährige Erfahrung aus verschiedensten Produkten hat iQgen einen klaren Fokus, der Anwendern erlaubt, ihn in unterschiedlichste Umgebungen und Werkzeuglandschaften einzubinden. Dies versteht innoQ als einen kleinen Beitrag zum aktiven (Technologie-)Risiko-Management: ein Thema, dem sich praktische Software-Technik stellen muss.

Am 7. Januar 2005 gab es das erste informelle Treffen zur Zusammenarbeit. „Wir waren überrascht, wie groß die Überschneidungen in der technischen Ausrichtung sind“, erklärt Tilkov. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Vergabe verschiedener Diplomarbeiten rund um modellgetriebene Software Entwicklung.

innoQ ist ein in Deutschland und der Schweiz ansässiges Technologieberatungsunternehmen mit den Schwerpunkten moderne Softwarearchitekturen und rationelle Softwareproduktion. Dabei stehen Service-orientierte Architekturen (SOA) und Softwareentwicklung mit modellgetriebenen generativen Ansätzen im Vordergrund. Durch Praxiserfahrungen aus vielen Großprojekten besitzt innoQ ein ausgeprägtes Know-how sowohl in der Konzeption als auch in der Realisierung. innoQ unterstützt Unternehmen durch Technologie-, Methodik- und Architekturkompetenz beim Aufbau, der Integration und Migration von Softwaresystemen, Infrastrukturen und Plattformen sowie bei der Einführung neuer Entwicklungsprozesse und Verfahren. Zu ihren Kunden zählen unter anderem: Bank-Verlag, Bertelsmann, Nokia, Deutsche Post, Gen Re, Kreditwerk und UBS.

Kontakt:
innoQ Deutschland GmbH
Thomas Sutter
Krischerstr. 100
40789 Monheim
Tel.: +49 (2173) 3366 0
Fax: +49 (2173) 3366 222
E-Mail: thomas.sutter@innoq,com
http://www.innoq.com

Ergänzendes zum Lehrstuhl Software-Technik der FH Dortmund

Der 1972 gegründete Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund ist mit seinen ca. 1600 Studierenden und den derzeit 28 Professorinnen und Professoren der größte und beliebteste nordrhein-westfälische Informatik-Fachbereich. Die räumliche und personelle Ausstattung ist ganz hervorragend und bietet den Studierenden ein optimales Umfeld für ein erfolgreiches Studium. Neben dem Studiengang Informatik können Studierende die Studiengänge Wirtschaftsinformatik als Präsenz- und Verbundstudiengang sowie Medizinische Informatik absolvieren. In dem neu errichteten Gebäude in der Emil-Figge-Straße 42 arbeiten 28 Professorinnen und Professoren in der Lehre und Forschung. Vor allem die Medizinische Informatik sorgte zuletzt in der Mikroskopie bundesweit für Furore und verabschiedete vor kurzem die ersten drei Master-Absolventen der Fachhochschule. Im CHE-Ranking (Centrum für Hochschulentwicklung) wurde der Fachbereich im letzten Ranking zum „Aufsteiger des Jahres” gekürt. Dazu beigetragen haben das neue Gebäude, in dem seit 2002 gelehrt und geforscht wird, die moderne technische Ausstattung und das in den letzten Jahren stark verjüngte Lehrpersonal.

Im Mittelpunkt des Studiengangs „Informatik” stehen Methoden der Software- Entwicklung und der Datenhaltung. Neben einer soliden Grundausbildung setzen sich die Studierenden mit der Pflege von vernetzten Systemen, der Organisation von Datenbanken sowie der Entwicklung von Informationssystemen auseinander. Das Studium kann in den Studienrichtungen „Technische Informatik” und Praktische Informatik” vertieft werden. Der Verzahnung von Theorie und Praxis kommt dabei in allen Bereichen besondere Bedeutung zu. Die Studierenden sollen gelerntes Wissen immer in der Praxis anwenden können. Die Wissenschaftler beteiligen sich aktiv und erfolgreich am Forschungsbetrieb. Beste Voraussetzungen bietet die technische Ausstattung mit modernen Rechnerpools, Spezialsoftware und neuesten Werkzeugen für die Softwareentwicklung. Hinzu kommt eine Vielzahl von Laboren, die speziell für die Bereiche Software, Hardware Multimedia und Medizinische Informatik entwickelt wurden. Neu sind die international anerkannten Abschlüsse Bachelor und Master im Studiengang „Medizinische Informatik”. Für die Diplomstudiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik ist die Umstellung der Abschlüsse für das Jahr 2005 geplant.

Kontakt:
Dekanat Informatik der FH Dortmund:Telefon (02 31) 7 55 67 09
Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld (Prodekan) Telefon (0231) 755 67 65
http://www.inf.fh-dortmund.de
E-Mail: zeppenfeld@fh-dortmund.de

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