In den letzten zwei bis drei Jahren setzt sich REST – bzw. RESTful HTTP – als
Alternative zu SOAP- und WSDL-basierten Web Services immer mehr durch,
zumindest was die Open- Source- und Web-2.0-Gemeinde angeht. Wie es sich
gehört, ist Rails hier ganz vorn mit dabei. Die ursprünglich im Framework
enthaltene Unterstützung für SOAP ist seit Version 2.0 kein Kernbestandteil
mehr und muss bei Bedarf als Plug-in nachinstalliert werden. Wie immer
„opinionated“ hat sich das Rails-Team dafür entschieden, REST als Standardweg
sowohl für die Architektur der Web-UIs als auch für die Maschine-zu-Maschine-
Kommunikation einzusetzen.