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Viele Studienabsolvent:innen werden es mir nachfühlen können, dass ich mich gefragt habe: Ich bin jetzt zwar fertig mit meinem Studium, aber was mache ich nun damit? Ich weiß, Luxusprobleme. Nach meinem abgeschlossenen Masterstudium der Wirtschaftspädagogik war ich mir nicht sicher, was ich damit tun sollte. Gerade die Wirtschaftspädagogik kann zu verschiedenen Karrierewegen führen. Ich wusste eins: Ich wollte in ein Unternehmen, in dem ich Verantwortung übertragen bekomme, in dem man mir vertraut und wo Themen auf mich warten, die mich interessieren. Ich wünschte mir ein Umfeld, in dem ich viel lernen kann. Nach einigen Bewerbungsgesprächen hörte sich das nach viel zu großen Träumen an. Bevor ich in anderen Unternehmen Verantwortung übernehmen dürfte, müsste ich mindestens 3 Jahre Berufserfahrung mitbringen – als Berufseinsteigerin also ziemlich schwer. Meine Masterarbeit handelte von Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen von Chatbots im Recruiting und ich dachte mir: im Bereich der Softwareentwicklung - da muss es doch etwas für mich geben, das mich fördert und fordert!

Nach ein wenig Suche stieß ich auf INNOQ. Als das erste Kennenlerngespräch mit der Geschäftsleitung vorüber war, hatten wir das gegenseitige Einverständnis: ich werde die erste Trainee bei INNOQ. Wir entschieden uns gemeinsam iterativ, welche Bereiche ich in der Firma kennenlernen sollte.

INNOQ-Kultur

Der erste Punkt bringt mich zu dem größten Fakt, der mich geprägt hat und der mich sehr inspiriert: Unsere Kultur. Ich habe im letzten halben Jahr eine Reihe von Kolleg:innen kennengelernt, die unglaublich viel wissen. Was mich daran fasziniert? Ich lerne täglich dazu und kann mir nicht vorstellen, in diesem Umfeld jemals aufhören zu lernen. Außerdem wird hier den Mitarbeiter:innen wirklich vertraut. Das ist nicht einfach ein Werbespruch wie auf so manchen Karriereseiten – hier ist es wirklich so und ich kann es immer noch nicht glauben, dass es solch ein Unternehmen wirklich gibt. Zudem wird hier offene und ehrliche Kommunikation großgeschrieben. Mir ist es immer erlaubt, meine Meinung zu jedem Thema beizusteuern, ohne, dass ich negative Konsequenzen erwarten muss. In welchem Unternehmen darf man das schon?

Marketing

Meine erste Zeit habe ich im Marketing verbracht. Ich erstellte Newsletter, veröffentlichte von Kolleg:innen erstellte Artikel und Podcasts, bereitete einen Konferenzstand vor und betreute diesen, übernahm das Community Management und lernte einiges über Search Engine Marketing. Als Quereinsteigerin musste ich lernen zu entscheiden, welche wichtigen Informationen inmitten der mir noch unbekannten Begriffe geteilt werden sollten. Ich möchte nicht sagen, dass ich darin nun Profi bin. Jedoch weiß ich jetzt zumindest im Groben, womit sich die Branche beschäftigt. Außerdem beschäftigte ich mich konzentriert mit dem Employer Branding von INNOQ. Dafür arbeitete ich gemeinsam mit Kolleg:innen an der Konzeptionierung der Arbeiten bei INNOQ Seite und habe das Projekt erfolgreich durchführen können.

Eventmanagement

Bei INNOQ treffen sich die Mitarbeitenden alle zwei Monate zu einem Firmenevent. Ich fing an, mich um Restaurants und ein Freizeitprogramm für die Kolleg:innen zum Jahresendevent zu kümmern. Aber Covid machte einen Strich durch meine Rechnung, da durch die neuerlich steigenden Inzidenzzahlen das Event ein weiteres Mal online stattfinden würde. Damit war für mich in diesem Bereich nichts mehr zu tun. Ich stornierte Reservierungen und Anfragen. Daraufhin lernte ich einen neuen Bereich bei INNOQ kennen.

Trainingsgeschäft

INNOQ und embarc gründeten im letzten Jahr gemeinsam eine neue Trainingsplattform: socreatory.com. Im Trainingsgeschäft müssen Termine mit den Trainer:innen koordiniert werden, Termine müssen vermarktet und aktuell gehalten werden, Buchungen von Teilnehmenden müssen überblickt werden. Natürlich kommen bei einem neu gegründeten Unternehmen noch einige andere Aufgaben dazu, um Strukturen schaffen zu können. Seit geraumer Zeit bin ich Trainingskoordinatorin bei INNOQ und arbeite täglich daran, socreatory ein Stück weiter voranzubringen. Im Trainingsgeschäft kann ich vor allem mein Organisationstalent einsetzen und lerne dabei unglaublich viele Menschen kennen. Ich trage hier viel Verantwortung, was mich jeden Tag weiter wachsen lässt.

Principal-Tätigkeiten

Bei INNOQ existieren neben den vorher genannten Arbeitsbereichen die Rollen Consultant, Senior Consultant, Principal Consultant und Fellow. Principal Consultants können in etwa als Kombination aus Key Account Manager:in, Vertriebler:in und Senior Consultant beschrieben werden. Ich wollte unbedingt wissen, was typische Principal-Tätigkeiten sind. Ich lernte, dass unsere Principals primäre Ansprechpartner:innen für unsere bestehende Kundschaft sind, aber auch durchaus bei neuen Optionen auf Interessent:innen zugehen. Folgt aus solch einem Kontakt ein Angebot, werden Preise und Angebote von ihnen verhandelt und betreut. Außerdem müssen Angebote nachverfolgt werden. Bei diesem Prozess war ich dabei und brachte auch meine Sichtweisen ein. In meinem Studium lernte ich wirtschaftliches Denken, was ich bei Principal-Tätigkeiten sehr gut einbringen konnte.

Consultant-Tätigkeiten

Das Herzstück und der größte Anteil von INNOQ sind die Consultants – sie arbeiten tagtäglich für unsere Kund:innen. Ich lernte typische Aufgaben eines Consultants als “P*” kennen. P* stehen bei uns für verschiedene Rollen der Softwareentwicklung. In anderen Unternehmen sind das zum Beispiel Product Owner:in, Projekt- oder Produktmanager:in. Als P* unterstützt man dabei, Software-Projekte erfolgreich aufzusetzen und Prozesse zu begleiten. Man sorgt durch methodische Begleitung und Beratung für einen reibungslosen Projektablauf und unterstützt sowohl auf Projektebene als auch auf Ebene der Organisation. In einem der Projekte schaute ich erfahrenen P* über die Schulter und wirkte bei täglichen Aufgaben mit. In einem zweiten Projekt war ich beim Kunden für den Softwareentwicklungsprozess verantwortlich und nahm Einfluss auf die Arbeitsweise im Team.

Softwareentwicklung

Wann immer die Zeit es zulässt, lerne ich nun programmieren. Nicht weil es mir jemand vorschreibt, sondern weil ich es möchte. Vor ein paar Monaten wusste ich nicht, was ein Header und Footer ist. Heute verstehe ich den Aufbau einer Website und womit sich meine Kolleg:innen jeden Tag auseinandersetzen. Natürlich stehe ich ganz am Anfang, aber was noch nicht ist, kann noch werden – vor allem bei INNOQ! Zum Lernen zeigen mir Kolleg:innen viele Basics, lassen mich auf einer Lernplattform programmieren lernen oder hören mir einfach zu, wenn ich wieder in mir aufkommende Fragen mit jemandem diskutieren möchte.

Studierendenbetreuung

Der letzte Meilenstein in meinen Aufgaben des Traineeprogramms war die Studierendenbetreuung. Ich wollte herausfinden, wie die Betreuung meiner Kolleg:innen für Studierende momentan funktioniert, was in den letzten Jahren in diesen Bereichen passiert ist und wie wir die Arbeit mit Studierenden oder Praktikant:innen ausbauen können. Diese Fragen werden mich auf jeden Fall in den nächsten Monaten weiterhin beschäftigen und ich werde darauf Antworten finden. Was mich in diesem Bereich vor allem fasziniert: Jeder Mensch soll bei INNOQ so akzeptiert werden, wie er ist. Es soll eben kein vorgefertigtes Skript geben, das wir wiederholen können, wenn neue Studierende oder Praktikant:innen in unsere Organisation eintreten. Denn auch jeder Mensch ist unterschiedlich, warum sollte eine Anleitung für alle gelten können?

Einstandsvortrag

Es ist Tradition, dass jede:r neue:r Mitarbeiter:in bei INNOQ einen Einstandsvortrag hält. Dieser beschäftigte sich bei meinen Kolleg:innen um vorherige Softwareentwicklungsprojekte, Themen, mit denen sie sich identifizieren oder andere Interessen. Als Anfang meines Festanstellungsverhältnisses hielt ich auf dem Firmenevent im April 2022 meinen Einstandsvortrag über soziale Kompetenzen und wollte damit die Brücke zwischen Softwareentwicklung sowie der menschlichen Seite klarmachen. Ich referierte über Führungs-, Team- und Kommunikationsfähigkeiten, die in jeder sozialen Interaktion sehr wichtig sind.

Der Nutzen meines Traineeships

  • Netzwerkeffekte: Viele der Kolleg:innen in sehr kurzer Zeit kennenlernen
  • nahezu alle Prozesse kennenlernen
  • zu wissen, dass Softwareentwicklung so viel mehr ist als nur Coden
  • mir darin sicher werden, was ich will und dass ich auf dem richtigen Weg bin
  • Überblick über Softwareentwicklungsprozesse und die Branche bekommen
  • eine Arbeitgeberin finden, die mir sehr vertraut und bei der ich eine gute Zeit haben kann
  • eine Arbeitgeberin finden, die ihre Werte auch zu 100 % ehrlich meint und umsetzt

Es war nicht immer einfach, dennoch möchte ich diese Zeit nicht missen, weil sie außergewöhnlich lehrreich war. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft ein weiteres Traineeprogramm aufstellen können. Du hast auch Lust als Trainee bei uns anzufangen? Melde Dich gerne bei mir!

INNOQ Kultur

Arbeiten bei INNOQ

Wir suchen Menschen, die zu uns passen, unsere Werte und Ansprüche teilen. Erfahrene Fachleute ebenso wie Berufsanfänger*innen. Gerne auch Menschen mit ganz neuen Denkweisen oder ungewöhnlichen Lebensläufen, die unser Team menschlich wie fachlich bereichern. Wir stellen niemanden für ein konkretes Projekt ein, sondern streben immer eine lange Beziehung an, bei der wir voneinander lernen können.

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