Schwerpunktthema

Agentic Software Engineering

KI-Agenten verändern grundlegend, wie Software entwickelt wird. Der praktische Einsatz reicht längst über Code-Completion hinaus, von der Anforderungsanalyse über die Architektur bis zu Test, Deployment und Betrieb.

Von Code-Completion zu agentenbasierten Workflows

Agentic Software Engineering setzt KI-Agenten für klar abgegrenzte Aufgaben im Entwicklungsprozess ein, etwa in der Anforderungsanalyse, bei der Implementierung oder im Testing, während Entwickelnde die Rollen und Leitplanken definieren und die Ergebnisse prüfen. Ob das tatsächlich zu mehr Geschwindigkeit bei gleichbleibender Qualität führt oder nur bestehende Risiken verschiebt, hängt davon ab, wie durchdacht diese Workflows aufgesetzt sind. Genau das vermitteln wir in folgenden Formaten:

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Wir beraten ehrlich, denken innovativ und entwickeln leidenschaftlich gern. Das Ergebnis sind erfolgreiche Softwarelösungen, Infrastrukturen und Geschäftsmodelle.

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Häufige Fragen

Sie haben Fragen zum Thema Agentic Software Engineering? Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die wir häufig gestellt bekommen.

Was ist Agentic Software Engineering?

Agentic Software Engineering beschreibt den Einsatz von KI-Agenten entlang des gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus. Dabei geht es nicht nur um Code-Completion. Agenten können beispielsweise bei Anforderungsanalyse, Architektur, Implementierung, Tests, Deployment und Betrieb unterstützen. Entscheidend ist, diese Werkzeuge so in bestehende Entwicklungsprozesse zu integrieren, dass Qualität, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung erhalten bleiben.

INNOQ bündelt dazu Inhalte, Erfahrungen und Angebote unter Agentic Software Engineering.

Wo können KI-Agenten im Softwareentwicklungsprozess sinnvoll eingesetzt werden?

KI-Agenten können an vielen Stellen unterstützen, etwa beim Analysieren von Anforderungen, Erkunden bestehender Codebasen, Erstellen und Überarbeiten von Code, Schreiben von Tests oder Vorbereiten von Änderungen. Besonders wirksam werden sie, wenn sie nicht als isoliertes Werkzeug eingesetzt werden, sondern auf geeignete Tools, Kontext und automatisierte Qualitätsprüfungen zugreifen können.

Welche Aufgaben sich tatsächlich eignen, hängt vom System, den Risiken und dem Entwicklungsprozess ab. Nicht jeder Arbeitsschritt sollte vollständig an einen Agenten delegiert werden.

Wie verändert Agentic Software Engineering die Rolle von Entwickler:innen?

Wenn KI-Agenten immer mehr Implementierungsarbeit übernehmen, verschiebt sich der Schwerpunkt von der einzelnen Codezeile stärker hin zu Steuerung, Kontext, Architektur und Qualitätskontrolle. Entwickler müssen Anforderungen präzisieren, Agenten geeignete Arbeitsbedingungen geben, Ergebnisse bewerten und weiterhin Verantwortung für die entstandene Software übernehmen.

Agentic Software Engineering ersetzt damit nicht die Engineering-Kompetenz. Im Gegenteil: Je autonomer die eingesetzten Werkzeuge werden, desto wichtiger sind fundierte Entscheidungen über Architektur, Qualität und Risiken.

Welche Sicherheitsrisiken entstehen beim Einsatz von Coding Agents und KI-Agenten?

Agenten können auf Dateien, APIs, Entwicklungswerkzeuge oder andere Systeme zugreifen und teilweise selbstständig Aktionen ausführen. Dadurch entstehen zusätzliche Angriffsvektoren, etwa durch Prompt Injection, Tool Misuse, unkontrollierte Tool-Interaktionen, Datenexfiltration oder unerwünschte Systemzugriffe. Diese Risiken müssen bei Architektur, Berechtigungen und Entwicklungsumgebung von Anfang an berücksichtigt werden.

INNOQ behandelt diese Fragen gezielt im Agentic Software Security Training.

Wie unterstützt INNOQ Teams beim Einstieg in Agentic Software Engineering?

INNOQ bietet zwei aufeinander aufbauende Formate. Das dreitägige Agentic Software Engineering Training vermittelt Entwickler:innen und Architekt:innen praxisnah, wie generative KI und agentenbasierte Workflows entlang des gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus eingesetzt werden können.

Für Teams, die die neuen Arbeitsweisen anschließend im Projektalltag verankern möchten, gibt es den Agentic Engineering Accelerator. Dabei arbeitet ein INNOQ-Consultant über mehrere Monate direkt im Team, typischerweise zwei bis drei Tage pro Woche. Pair Programming, Mob Sessions und Live-Demos sorgen dafür, dass das Team die Methoden praktisch erprobt und anschließend selbstständig anwenden kann.