Self-contained Systems (SCS) beschreiben eine Architektur, bei der eine Anwendungslandschaft in mehrere eigenständige Systeme aufgeteilt wird. Jedes System besitzt seine eigene Oberfläche, eigene Geschäftslogik und eigene Datenhaltung und läuft unabhängig von den anderen. Die Integration zwischen den Systemen erfolgt asynchron oder über einfache Links und Frontend-Einbindung, nicht über gemeinsame Laufzeitumgebungen oder synchrone Aufrufketten.
Der Ansatz eignet sich besonders für große Organisationen, in denen mehrere Teams unabhängig voneinander entwickeln und deployen möchten, ohne sich über eine gemeinsame Codebasis oder Release-Zyklen abzustimmen. Das Konzept wurde ursprünglich bei INNOQ entwickelt und wird in der Schulung Flexible Architekturen vertieft.
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