Continuous Integration Extreme

“If it hurts, do it more often” ist das Credo, das die DevOps-Bewegung populär gemacht hat. Aber das Prinzip ist alter Käse. Schon das XP Framework hatte in den 1990ern mit “Continuous Integration” eine Praktik in petto, die auf dieser Einsicht fußt.

Paradoxerweise gewinnen Feature Branching und “Git Flow” heute an Popularität und die unterliegende Einsicht scheint immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Nur manchmal dämmert so manch einem die Erkenntnis, warum das Merging lang laufender Feature Branches immer so aufwendig ist und jedes Refactoring bei den Kollegen auf wenig Gegenliebe stößt.

Nach einer kurzen Rückbesinnung auf die ursprüngliche CI-Praktik möchte ich euch zeigen, wie weit man mit ihr eigentlich gehen kann. Und welche Vorteile eine konsequente kontinuierliche Integration hat? Dabei meine ich nicht Continous Delivery. Wir werden uns mit den Techniken beschäftigen, die eine kontinuierliche Integration von großen Refactorings möglich machen. Und wir werden sehen, dass man auch mit Depenendcies wie Libraries, Frameworks oder sogar Services kontinuierlich integrieren kann. Und das, ohne dass der Build durch “Upstream Changes” kaputt gemacht wird. Aber auch das lästige Problem, dass ein kaputter Stand im Repo gelandet ist, wird uns beschäftigen.

Ihr werdet sehen, dass Continuous Integration mehr als nur das Aufsetzen eines Build-Servers bedeutet. CI ist vielmehr eine Art zu arbeiten, die sehr viele Vorteile mit sich bringt.

Date
2019-05-14
Time
19:00 - 20:00
Conference / Event
JUG Bonn Mai 2019
Venue
Bonn, Bonn
Slides
Continuous Integration Extreme

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