10 Fragen zum Arbeiten bei INNOQ

Ein Link auf den Blogpost “10 clevere Fragen für Dein Bewerbungsgespräch” bei Intrinsify in unserem Slack hat zu einer kleinen Diskussion geführt, ob wir diese Fragen vielleicht einfach in einem kurzen Blogpost beantworten wollen. Die Antworten sollen einen Einblick in die Arbeitskultur bei einem Unternehmen geben. INNOQ hat weder eine Personalabteilung noch ein Social-Media-Team. Also kann man lange überlegen, wer dazu jetzt einen Post schreiben möchte. Ich kann diesen Post aber auch einfach ohne Absprache schreiben und veröffentlichen. Natürlich gibt man den Text einem Kollegen zum Gegenlesen. Trotzdem entscheidet man selbst durch einen Push aufs Repository, wann die Publikation stattfindet.

Zu den eigentlichen Fragen und Antworten:

Frage 1: Warum arbeiten Sie selbst hier?

Ich habe Freude am Lösen von Problemen mit Technologien. Von beidem gibt es in unserer Branche mehr als genug. Dabei geht es nicht darum, im Projekt der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, sondern einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen. Damit das funktionieren kann, brauche ich den Freiraum, mich mit neuen Dingen beschäftigen zu können und Sparringspartner in Diskussionen. Mindestens ebenso wichtig ist der Rückhalt meines Unternehmens, meine Entscheidungen und Überzeugungen auch im Projekt vertreten zu können. Diese Gründe haben mich zu INNOQ geführt.

Frage 2: Warum gibt es die INNOQ?

Der Flurfunk behauptet, dass sich eine Handvoll Leute zusammengefunden haben, um sich auszutauschen und nicht als Einzelkämpfer in Projekten unterwegs sein zu müssen. Hin und wieder hört man Geschichten aus den Zeiten, als man es sich gar nicht vorstellen konnte, mit mehr als zehn Kollegen in einem Unternehmen zu sein. Inzwischen sind es um die 120 in Deutschland und der Schweiz. Andere Hinweise auf einen Gründer mit dem Namen Heribert InnoQ sind schwer zu verifizieren.

Frage 3: Wie wird man bei Ihnen erfolgreich?

Die Frage ist natürlich nicht ganz so einfach zu beantworten. Wenn man es als Erfolg betrachtet, “gute Arbeit” leisten zu können, muss man diese einfach tun. Der Rahmen dafür ist meistens gegeben. Wenn es um Karriereleitern und organisatorischen Aufstieg geht, wird es etwas schwieriger. Flache Hierarchien bedeutet bei uns, dass es eine Geschäftsführung und Consultants gibt. Principals kümmern sich um organisatorische Details und Verträge, sind aber keine Teamleiter. Die Karriereleiter ist also eher ein kleiner Tritt. Gespräche führt man auf Augenhöhe.

Frage 4: Wofür muss ich mir als Mitarbeiter eine Genehmigung holen?

Die hin und wieder diskutierte Option, ein Mini-U-Boot zur Anreise nach Monheim zu kaufen, sollte wahrscheinlich mit einem der Geschäftsführer besprochen werden. Darüber hinaus bestelle ich Arbeitsmittel einfach über den Firmen-Amazon-Account oder rechne diese mit dem Backoffice ab. Fälle, in denen ich eine Genehmigung hätte einholen müssen, fallen mir schlicht und einfach nicht ein. Eher irritierte Blicke, wenn man sich doch nochmal rückversichern möchte.

Frage 5: Was sind die wichtigsten Zahlen?

Leider eine Frage, die ich nicht beantworten kann — vielleicht, weil viele Dinge einfach schwer zu quantifizieren sind.

Frage 6: Wonach richtet sich Ihr Gehalt?

Es gibt ein verhandeltes Grundgehalt mit einem variablen Bonusanteil. Dort ist ein Faktor der geleistete Umsatz/Projekteinsatz. Individuelle Ziele gibt es bei uns fast nicht. Stefan hat dazu auch ein wenig was im Blog unter “Rollen- und Gehaltsmodell bei innoQ Deutschland” geschrieben.

Frage 7: Wie sind Sie organisiert?

Es gibt im Arbeitsalltag keine feste Organisation. Projektteams wählen eine mit dem Kunden abgestimmte und zu ihrem Vorgehen passende Struktur und sind keinen weiteren Einschränkungen unterlegen. Im Alltag ist der Ansprechpartner für Vertragliches oder Organisatorisches der dem Projekt zugeordnete Principal. Reiseplanung machen wir selbst und werden bei Bedarf vom Backoffice unterstützt.

Frage 8: Was war der letzte große Fehler und der Umgang mit ihm?

Mir fällt leider kein “letzter großer Fehler” ein. Wir führen Gespräche auf Augenhöhe und leben einen offenen Umgang miteinander. Auch das ist ein andauernder Prozess, in dem man sich engagieren kann. Vielleicht trägt das dazu bei, dass Fehler eher klein bleiben.

Frage 9: Wie wird hier gelernt?

Was man lernen muss, weiss man als Mitarbeiter oft selbst am besten. Wer Zeit zur autodidaktischen Fortbildung braucht, nimmt sich diese einfach. Workshops, Remote oder vor Ort, können von jedem Mitarbeiter eigenverantwortlich organisiert werden. Literatur und E-Learning-Kurse können ebenfalls einfach benutzt/gekauft werden. Sechsmal im Jahr gibt es außerdem einen INNOQ-Retreat. Dabei trifft sich das Unternehmen für 2–3 Tage an einem Ort, um sich in Workshops oder Vorträgen auszutauschen. Häufig finden diese im Raum Köln/Düsseldorf statt, aber hin und wieder ist an den Örtlichkeiten auch mal Meer oder Bergpanorama vorhanden.

Frage 10: Wann wird man hier gefeuert?

Eine fristlose Kündigung oder Ähnliches habe ich in meiner Zeit bei INNOQ noch nicht erlebt. Kollegen, die von sich aus gehen, tun dies eigentlich auch eher schweren Herzens und sind weiterhin herzlich willkommen.

Weiteres

Etwas mehr Einblick in das Arbeiten und die Kultur bei INNOQ findet man auf der Seite Unternehmenskultur.

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